Tea apparatus 2000 – der ultimative Teeroboter


Der Tea apparatus 2000 ist ein Teeroboter, ähnlich wie Teeodohr. Im Gegensatz zu ihm bietet meine selbst entwickelte Lösung eine höhere Nutzerfreundlichkeit, die Möglichkeit Tee in Kannen zu kochen (statt ausschließlich in Tassen) und selbstbefüllte Teebeutel zu verwenden. Gerade die letzten beiden Punkte haben mich beim Teeodohr immer gestört, aber auch die Steuerung des Roboters. Somit bin ich durch den Roboter Teeodohr zu diesem Projekt inspiriert worden.

Der Tea apparatus 2000 ist mein erster komplett selbst entwickelter Roboter. Er wird verwendet, um Tee zu kochen, allerdings mit einer leichteren und aus meiner Sicht intuitiveren Steuerung als beim Teeodohr. Auch verwendete ich hier keinen einfachen Servomotor, sondern einen NEMA-17 Schrittmotor, den ich über den A4988 Schrittmotortreiber von Pololu ansteuere. Im Inneren des „Control Frame“ arbeitet ein Arduino Uno, für den ich ein Prototyping Shield zusammengelötet habe, welches die komplette Schaltung (bis auf den Spannungswandler) beinhaltet. Das Display steuere ich über einen I2C Display Expander mit dem PCF8574T Chip an.

Insgesamt habe ich drei Prototypen von diesem Teeroboter gebaut, bevor ich jetzt erst die finale Fassung erstellt habe. Während der Planung der Prototypen habe ich unterschiedliche Ziele verfolgt: Zuerst hatte ich vor, einen möglicht leicht zu reparierenden, einfach erweiterbaren und effizienten Roboter bauen. Allerdings habe ich schnell festgestellt, das mein Design für das Gehäuse nicht wirklich Alltagstauglich war. Glücklicherweise fiel mir das schon auf, bevor ich den Prototyp fertig zusammengebaut habe. Darauffhin habe ich eine andere Strategie verfolgt: Ich hatte vor, einen leicht erweiterbaren, stabilen und mit einer besseren Benutzererfahrung versehenen Roboter zu bauen. Ich entschied mich bewusst für ein richtiges Display und Vier Tasten, obwohl dies eigentlich gar nicht für dieses Projekt benötigt wurde.
Erstellt habe ich hierfür die 3D-Designs mit TinkerCAD.

Zusammenbau

Eine Vollständige Bauanleitung habe ich bei Thingiverse hochgeladen.Allerdings gibt es ein paar Dinge beim Zusammenbau, über die ich dennoch hier gerne schreiben möchte.
Wer sich die Bilder ansieht, dem wird schnell auffallen, dass ich bei meiner Version einige Schrauben zu lang sind. Das hat damit zu tun, das der Baumarkt meines „Vertrauens“ natürlich (wie auch sonst immer) nicht das passende Material hatte. Gleichzeitig habe ich es nicht eingesehen, die Schrauben online zu bestellen, da ich insgesamt weniger als 30 Schrauben benötigte.
Teilweise habe ich auch kleinere „Fehler“ gemacht. Wer noch Gewindeschrauben in der Größe M6x30 zuhause herumliegen hat, kann die gerne verwenden, allerdings muss man dann die Wellenunterstützung etwas aufbohren, was kein Problem darstellen sollte.

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