Ein Low-Budget Leuchtkasten im Eigenbau

In meiner Schule stieß ich in den letzten vier Jahren sehr viele Projekte an und setzte diese gemeinsam mit Mitschülern und Freunden aus unterschiedlichen Klassenstufen erfolgreich um. Es war die produktivste, schönste und interessanteste Zeit in der Mittelstufe. Aus diesem Grund habe ich einen Leuchtkasten mit dem Schullogo und dem Schriftzug „MRZ+ Robotics“ als Dankeschön gebaut. Inspiriert wurde ich von einem Projekt von Laura Kampf, die Leuchtkästen für den Musiker Frank Turner gebaut hat.

Projekte mit der Robotics-AG

Durch diese Projekte war es schulisch nicht immer einfach. Wir hatten teilweise einige entschuldigte Fehlzeiten, da wir an Projekten arbeiteten, sodass wir uns viele Themen, vor allem die Grundlagen der Themen, selbst erarbeiteten.

Der Leuchtkasten im ausgeschalteten Zustand

Kostenkalkulation und verwendete Werkzeuge

Für mich war es bei diesem Projekt wichtig, mit möglichst geringen Kosten einen möglichst hochwertigen Leuchtkasten zu bauen, da das immer noch nicht abgeschlossene Großprojekt MPCNC alle Kostenkalkulationen gesprengt hat. Etwas Off-Topic möchte ich hier an dieser Stelle nochmal deutlich machen: Die Kosten der MPCNC belaufen sich nicht auf „nur“ ungefähr 400 USD, wie V1 Engineering auf Ihrer Website schreibt – außer man hält sich exakt an die von ihnen vorkonfigurierte Größe, und selbst dann ist ihre Kalkulation viel zu knapp kalkuliert. Für diesen Leuchtkasten verwendete ich eine Tischkreissäge, eine Kappzugsäge, eine Haifischzahnsäge und für die Fräsarbeiten meine MPCNC. Die Kosten betragen etwa 30€ bei einer Größe von 50x50x10 cm inklusive den LED-Streifen, die mit 15€ am teuersten waren.

Das Design

Ich persönlich mag sehr gerne Industriedesign, das retrofuturistische Design aus den 60er und 70er Jahren und Endzeitdesign. Hier habe ich mich dazu entschieden, den Rahmen (19 mm starkes Sperrholz) in seiner ursprünglichen Form zu lassen und mit Lacklasur in einem Mahagoni-Farbton zu lackieren. Damit nicht nur ein Teil des Leuchtkastens schwarz ist, habe ich die Kanten mit Leisten in schwarzer Farbe hervorgehoben, sodass der Leuchtkasten am Ende etwas an eine Lager- und Transportbox aus der Mitte des letzten Jahrhunderts erinnert.

Natürlich darf der Sticker nicht fehlen 😉

Die Beleuchtung

Zur Beleuchtung wird ein handelsüblicher LED-Streifen mit insgesamt 150 RGB-LEDs und einer Leuchtkraft von 1000 Lumen verwendet. Die Steuerung wurde mitgeliefert, und ich habe den LED-Streifen gekürzt, da nicht alle 5 Meter benötigt werden. Den Rest des-LED-Streifen werde ich für andere Projekte verwenden. Unter der schwarzen Abdeckung aus Kunststoff ist eine 3 mm starke, Milchglas-Acrylplatte, sodass keine Dots der LEDs mehr sichtbar sind.

Nun steht es im Raum der Robotics-AG und wird diesen hoffentlich in den nächsten Jahren personalisieren, sodass es mehr nach einem Robotiklabor aussieht statt einem Klassenzimmer.

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